Roche -UDI

In diesem explain-it erklärt der UDI-Barcode, welche Vorteile seine "Unique Device Identification" für Patienten und die Pharma- und Diagnostics-Division von Roche bringt.

Roche
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Hi, ich bin der neue UDI-Barcode. Ihr findet mich bald auf allen medizinischen Geräten. Jetzt fragt ihr euch sicher, wofür UDI steht. UDI steht für Unique Device Identification. In Zukunft muss nämlich jedes medizinische Gerät weltweit eindeutig identifizierbar sein. Das ist eine neue gesetzliche Richtlinie, die viele Vorteile mit sich bringt. Und das funktioniert so: Auf der Verpackung jedes medizinischen Gerätes und den Diagnostika wird ein Barcode, wie ich, sein. Wenn man mich scannt, bekommt man sofort Infos zum Produkt, wie die Material-, die Chargennummer und das Ablaufdatum. Gleichzeitig bin ich auch ein Link zu einer globalen Datenbank. Die enthält zusätzliche Informationen zu den Eigenschaften des Produktes: Zum Beispiel Sicherheits- und Lieferbestimmungen, Lagerbedingungen, Allergie-Informationen und Daten zum Hersteller. Das UDI-System besteht also aus mir, dem Barcode und der Datenbank, aus der die Informationen stammen. Über mich kann man auch nachverfolgen, welchen Weg das Gerät genommen hat, auf dessen Verpackung ich zu finden bin. Kommt und begleitet mich auf meiner Reise!
Bei Roche, dem Hersteller, beginne ich meinen Weg durch die Lieferkette. Hier werde ich auf die Verpackung des passenden Gerätes oder Diagnostika gedruckt. Alle Informationen zu meinem Produkt sind jetzt schon in der Datenbank.
In mir steckt auch die sogenannte Global Trade Item Number, kurz GTIN. Die stammt aus einem weltweiten Nummernkreis, der alle Materialnummern vereinheitlicht. Jedes baugleiche Produkt hat dann dieselbe Nummer. Das vereinfacht zum Beispiel die Nachbestellung von Diagnostika für mein Gerät, weil diese über die Materialnummer eindeutig identifizierbar sind.
Mein Weg ist durch die GTIN-Nummer auch ganz einfach zurück verfolgbar: Sobald mich in der Lieferkette jemand scannt, zum Beispiel ein Spediteur auf dem Weg zum Krankenhaus - wird diese Information gespeichert - bis hin zu der Info, in welcher Klinik oder in welchem Labor mein Gerät jetzt steht. Noch dazu schützt UDI zusätzlich vor Produktpiraterie. Am wichtigsten ist aber natürlich die Sicherheit der Patienten. Dabei hilft UDI auch – zum Beispiel im Fall einer Rückrufaktion, weil dann sofort die betroffenen Geräte und Diagnostika ermittelt werden können. Das macht mich sogar ein bisschen stolz! Indem ich wichtige Informationen für jeden zugänglich mache, sorge ich also nicht nur für Compliance und höhere Effizienz, sondern auch für Patientensicherheit.

UDI – Unique Device Identification