Kompaktmedien - BMBF

Dieses explan-it handmade erklärt, wie Bund und Länder mit dem Aufstiegs-BAföG berufliche Weiterbildungen finanziell unterstützen.

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Eine Investition in die eigene Weiterbildung lohnt sich: Höheres Gehalt, ein sicherer Arbeitsplatz und mehr Verantwortung. Das sind gute Gründe für einen beruflichen Fortbildungsabschluss. Aber: Erst einmal kostet ein passender Vorbereitungslehrgang schnell einige tausend Euro.

Deshalb unterstützen Bund und Länder Ihren beruflichen Aufstieg. Wie? Mit dem Aufstiegs-BAföG. Das ist eine finanzielle Förderung für alle, die sich mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine berufliche Fortbildungsprüfung vorbereiten. Egal ob Meister, Fachwirt oder Erzieher – das Aufstiegs-BAföG unterstützt die Vorbereitung auf mehr als 700 verschiedene Abschlüsse.

Gefördert werden Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Materialkosten für ein Meisterstück –ganz unabhängig von Einkommen und Vermögen. Bei Lehrgängen in Vollzeit können Sie zusätzlich einen Beitrag zum Lebensunterhalt erhalten. Der hängt zwar vom Einkommen und Vermögen ab, es gibt aber angemessene Freibeträge.

Das Aufstiegs-BAföG besteht aus einem Zuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen, und einem Darlehen. Ein Beispiel: Die Förderung der Lehrgangskosten kann maximal 15.000 Euro betragen. Davon sind 40% Zuschuss und 60% Darlehen. Das Gute daran: Um den Zuschuss zu bekommen, müssen Sie das Darlehen nicht in Anspruch nehmen.

Aber: Die Darlehenskonditionen bei der KfW – der Kreditanstalt für Wiederaufbau – sind günstig: Denn die Zinsen sind gering und beim Bestehen der Prüfung oder bei einer erfolgreichen Betriebsgründung wird Ihnen sogar ein Teil des Darlehens erlassen.

Und wer hat Anspruch auf das Aufstiegs-BAföG? Jeder, der zur öffentlich-rechtlichen Fortbildungsprüfung oder zur entsprechenden Fachschule zugelassen wird – egal, ob jung oder alt. Auch Studienabbrecher oder Abiturienten ohne Ausbildungsabschluss, aber mit entsprechender Qualifizierung, können eine Förderung beantragen. Das Gleiche gilt für Studienabsolventen, die einen Bachelor-, aber noch keinen Masterabschluss haben. Die Details regelt das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – kurz AFBG.

Was müssen Sie beim Antrag beachten? Wichtig ist, dass der Vorbereitungslehrgang mindestens 400 Stunden umfasst. Sie können das Aufstiegs-BAföG in der Regel für einen Aufstieg beantragen. Und zwar vor Ort bei den zuständigen Förderstellen der Länder.

Ergreifen Sie die Chance und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft.

Aufstiegs-BAföG Karriere inklusive