GfM - Storytelling

In diesem explain-it handmade für die GfM, Schweizerische Gesellschaft für Marketing, erklären wir was Storytelling ist und wie es sich erfolgreich in Unternehmen umsetzen lässt.

GfM Schweizerische Gesellschaft für Marketing
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  • Marketing

Wissen Sie, wie diese drei missmutigen Appenzeller und die gemütliche Holzbank zueinander fan-den? Nun, dann hören Sie mal zu ...

Geschichten erzählen sich Menschen schon immer – darauf baut auch Storytelling im Marketing auf. Beim Storytelling werden Inhalte in Form einer Geschichte transportiert. Wenn immer mehr Informationen auf die Menschen einprasseln, ist es wichtig, aus dieser Flut herauszustechen um wahrgenommen zu werden.

Eine Möglichkeit dafür ist Storytelling. Spiegelneuronen erzeugen im Gehirn des Zusehers, Zuhörers oder Lesers das Gefühl, die erzählte Geschichte mitzuerleben. So werden die kommunizierten Inhalte besonders gut verarbeitet. Ausserdem wecken Geschichten Emotionen, bleiben daher besser im Kopf und werden gerne weitererzählt oder geteilt – das ist vor allem in sozialen Netzwerken wichtig. Storytelling funktioniert nicht nur in der B2C-Werbung; auch im B2B-Bereich und zur Präsentation als Arbeitgeber bietet es viele Chancen.

Aber wie genau erzählt man eine gute Story im Marketing? Wir haben ein paar Tipps für Sie: Kurze Geschichten prägen sich besser ein, konzentrieren Sie sich also auf das Wesentliche. Ausserdem sollten Sie die Hauptperson mit markanten, charakteristischen Merkmalen ausstatten. So ist das Potential zur Identifizierung höher.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Erzählen Sie eine positive Geschichte, am besten mit Happy End. Vergessen Sie ausserdem nicht, dass eine gute Geschichte einer Dramaturgie folgen sollte, die aus Höhen und Tiefen oder überraschenden Wendungen besteht. Um die Phantasie Ihrer Kunden anzuregen, sollten Sie Metaphern, Symbole und Bilder verwenden. So entsteht im Kopf Ihrer Kunden ein lebhaftes Bild und positive Emotionen, die auch mit Ihrer Marke verbunden werden.

Um eine Geschichte zu erzählen, müssen sich die Bilder nicht unbedingt bewegen. Storytelling funk-tioniert also auch auf Plakaten. Die Geschichte läuft dann vor dem inneren Auge des Betrachters ab. Das nutzt zum Beispiel der Autovermieter „Sixt“. Auch unsere drei Herren aus dem Appenzell sind ein gutes Beispiel für gelungenes Storytelling. Der Käsehersteller „Appenzeller“ hat es mit den Charakteren geschafft, die Sympathie und das Interesse der Zuseher – und zahlreiche neue Facebook-Fans – zu gewinnen. Der Absatz für diese Delikatesse ist innert Jahresfrist um 14 Prozent gestiegen – und das auf dem stagnierenden Käsemarkt. Und wie fanden nun die Senner und die Holzbank zueinander? Nun, das ist eine ganz andere Ge-schichte ...

Das war: Der Marketing Insight des Monats, präsentiert von explain-it und GfM