Diözese Rottenburg-Stuttgart - Kinderschutzsoftware

Dieses explain-it handmade stellt die Möglichkeiten von Kinderschutzsoftware für das Internet vor und erklärt, warum ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet für Kinder wichtig ist.

Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • Jugendschutz
Das ist Laura. Laura ist acht Jahre alt und geht in die dritte Klasse. Ihre Klassenkameraden sprechen häufig über Spiele und spannende Seiten im Internet. Laura interessierte sich da-für bisher nicht so. Jetzt will sie es auch mal ausprobieren. Zuhause setzt sie sich an den Computer ihrer Eltern. Ihre Eltern Marina und Antonio wissen, dass das Netz viel Hilfreiches - auch in ihrer Muttersprache - bietet, aber auch Vieles, das Kinder besser nicht sehen sollten.
Beim Abendessen sprechen sie deshalb mit Laura über „gute Seiten und schlechte Seiten“. Den Eltern ist es wichtig, dass Laura einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernt. Sie muss wissen, dass es für sie auch ungeeignete Inhalte im Netz gibt. Laura soll aber trotzdem im Netz gefahrlos Erfahrungen sammeln können. Antonio richtet ihr deshalb mit Hilfe der „Jugendschutz-Funktion“ des Betriebssystems ein eigenes Benutzerkonto ein. So kann sie viele Funktionen ausprobieren, die für sie wichtig sind, aber keine Spiele, die nicht für ihr Alter freigegeben sind. Auch die Nutzungszeiten können damit festgelegt wer-den. So können Marina und Antonio sicher gehen, dass Laura trotz Vereinbarung nicht zu lange am Computer sitzt: Spätestens um 19 Uhr meldet sich das System ab.
Zusätzlichen Schutz bieten Kinderschutzprogramme! Das sind technische Lösungen, die mit sogenannten black- und whitelists Seiten filtern. „Blacklists“ blockieren bestimmte Seiten und eignen sich eher für Jugendliche, wie Lauras 14-jährigen Bruder Giorgio. „Whitelists“ funktionieren genau anders herum: ausgewählte Webseiten, die für Kinder geeignet sind, können angezeigt werden – alle anderen werden blockiert. Antonio richtet für Laura eine Suchmaschine für Kinder als Startseite ein, die mit solchen Whitelists arbeitet.
Doch keine Kinderschutzsoftware bietet Rundum-Schutz, das wissen auch Marina und An-tonio. Deshalb möchten sie mit Laura und Giorgio im Gespräch über Internetseiten und On-linespiele bleiben. Mit der Zeit lernen die Kinder die Inhalte im Netz richtig einzuschätzen. Dann können die Sicherheitseinstellungen ihrem Alter und ihrer Erfahrung angepasst wer-den.
Laura freut sich riesig! Damit sie später auch weiss, was ein Server oder eine Suchmaschine ist und mitreden kann, übt sie jetzt ganz fleissig für ihren „Surfschein“.
Den kann sie unter www internetabc Punkt de machen!